Isabel PlanaPhotography
Insekten
Insekten sind ein Meisterwerk auf sechs Beinen. In Nahaufnahmen kommen ihre kunstvollen Zeichnungen und schillernden Farben, ihr ausgeklügelter und teils skurriler Körperbau voll zur Geltung.
Alle Bilder sind mit einem Makro-Objektiv, aus der Hand und mit manuellem Fokus fotografiert. Dabei bilde ich bewusst nicht das ganze Insekt scharf ab, sondern spiele mit Perspektive und Schärfentiefe.

Im Goldrausch I
Nur wenige Millimeter gross ist dieser Vertreter der Schmalbienen (Lasioglossum), fotografiert auf einer Ringelblume. Von den über 600 Wildbienenarten in der Schweiz gehören rund 15 Prozent zur Gattung der Schmalbienen. Sie nisten im Boden und sind wichtige Bestäuber.

Im Goldrausch II
Nur wenige Millimeter gross ist dieser Vertreter der Schmalbienen (Lasioglossum), fotografiert auf einer Ringelblume. Von den über 600 Wildbienenarten in der Schweiz gehören rund 15 Prozent zur Gattung der Schmalbienen. Sie nisten im Boden und sind wichtige Bestäuber.

Verwanzt
Versteckt zwischen den Blättern einer Roten Beete lässt einen diese marmorierte Baumwanze glatt vergessen, dass wir es hier mit einem unerwünschten Gast zu tun haben. Die invasive Art aus Ostasien hat sich bei uns breit gemacht – zum Ärger der Bauern und auf Kosten einheimischer Wanzen.

La vie en rose
Wenn es im Frühjahr im Garten plötzlich laut brummt, ist ein Rosenkäfer im Anflug. Mit ihrem metallisch glänzenden Panzer sind die Rosenkäfer eine wahre Pracht – kein Vergleich zu den feissen weissen Engerlingen, aus denen sie sich entwickeln. Doch die Engerlinge sind sehr nützlich: Sie fressen abgestorbenes Pflanzenmaterial und verbessern die Bodenfruchtbarkeit.

Refill
Baumweissling, fotografiert in der Nähe von Valendas, Graubünden. Die Rheinschlucht ist mit ihrer Auenlandschaft ein Paradies für Falter und Schmetterlinge. Den Baumweissling trifft man hier zwischen Mai und Juli recht häufig an. Mit Vorliebe trinkt er den Nektar distelartiger Pflanzen, wie hier der Skabiosen-Flockenblume.

Reproduction
Baumweisslinge bei der Paarung, fotografiert in der Nähe von Valendas, Graubünden. Die Rheinschlucht ist mit ihrer Auenlandschaft ein Paradies für Falter und Schmetterlinge. Den Baumweissling trifft man hier zwischen Mai und Juli recht häufig an. Mit Vorliebe fliegt er distelartige Pflanzen an, hier eine Skabiosen-Flockenblume.

Mimikry
Bockkäfer erkennt man an ihren typischen, langen Fühlern. Manche Vertreter dieser Käferfamilie haben eine an Wespen oder Bienen erinnernde Zeichnung entwickelt – als Täuschung und zum Schutz vor Feinden (Mimikry). So auch der Gefleckte Schmalbock, hier fotografiert auf einer Rose.

Rost und Rosa
Bockkäfer erkennt man an ihren typischen, langen Fühlern. Die meisten Vertreter dieser Käferfamilie ernähren sich von Pollen und Nektar. So auch der Kleine Schmalbock, hier fotografiert auf einer Wittwenblume im Schwarzwald.

I’m not a bee I
Auf den ersten Blick werden sie häufig mit Bienen oder Wespen verwechselt. Und das ist durchaus gewollt. Denn mit dieser Tarnung täuschen die Schwebfliegen ihren Feinden vor, gefährlich zu sein. In Wahrheit tun sie keiner Fliege was zu leide und sind äusserst fleissige Bestäuber. Hier fotografiert auf einer Acker-Kratzdistel.

I’m not a bee II
Auf den ersten Blick werden sie häufig mit Bienen oder Wespen verwechselt. Und das ist durchaus gewollt. Denn mit dieser Tarnung täuschen die Schwebfliegen ihren Feinden vor, gefährlich zu sein. In Wahrheit tun sie keiner Fliege was zu leide und sind äusserst fleissige Bestäuber. Hier fotografiert auf einer Mirabellenblüte.

Beeutiful
Mauerbienen gehören zu ersten Bestäubern, die im Frühjahr unterwegs sind. Sie zählen zu den Wildbienen und leben anders als die Honigbiene nicht im Volk, sondern solitär. Bei der Wahl der Nahrungsquelle sind sie recht flexibel. Diese Mauerbiene hier hat sich die Katzenminze ausgesucht.

New bees
Mit den ersten milden Märztagen beginnt der Zyklus von Neuem. Nach etwa elf Monaten durchbrechen die jungen Mauerbienen die Lehmdeckel, mit denen ihre Mutter im Frühjahr zuvor das Bambusröhrchen versiegelt hat. Die männlichen Mauerbienen, erkennbar an den langen Antennen und der weissen Stirn, schlüpfen zuerst raus und sind sogleich im Konkurrenzmodus.

Aus für die Laus
Ihr Aussehen trügt. So nett sie mit ihrem gepunkteten Panzer auch daherkommen, in Wahrheit sind Marienkäfer (hier ein asiatisches Exemplar) erbarmungslose Räuber. Bis zu 150 Blattläuse frisst ein ausgewachsenes Tier pro Tag. Ihrem Ruf als Glücksbringer werden sie so wenigstens für den Gärtner gerecht.

Blatttiger I
Wer im Garten Fenchel zieht, findet mit etwas Glück und scharfem Auge vielleicht eine Schwalbenschwanz-Raupe. Mit ihren schwarzen, von leuchtend orangenen Punkten durchsetzten Streifen sehen sie schon fast ein wenig gefährlich aus. Sie sind aber harmlos und haben es nur auf das frische Grün abgesehen, das sie in beachtlichem Tempo vertilgen.

Blatttiger II
Wer im Garten Fenchel zieht, findet mit etwas Glück und scharfem Auge vielleicht eine Schwalbenschwanz-Raupe. Mit ihren schwarzen, von leuchtend orangenen Punkten durchsetzten Streifen sehen sie schon fast ein wenig gefährlich aus. Sie sind aber harmlos und haben es nur auf das frische Grün abgesehen, das sie in beachtlichem Tempo vertilgen.

Blaumann
Ihr Name kommt nicht von ungefähr. Die Blauflügel-Prachtlibellen sind wahrlich ein schöner Anblick. Leider auch ein eher seltener. Denn sie benötigen naturnahe, schnell fliessende und beschattete Gewässer, wie hier einen kleinen Bach im Schwarzwald. Die schillernd blaue Farbe ist übrigens den Männchen vorbehalten – die Weibchen sind kupferbraun.
Weitere Bilder
Kontakt und Anfragen
Ich bin Fotojournalistin und Geografin aus Zürich. Erfahre hier mehr über mich.
Suchst du eine Fotografin für eine Reportage oder für Porträts? Möchtest du eines meiner Bilder lizenzieren? Ich freu mich, von dir zu hören: mail@isabelplana.com